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REFA-Jahrestagung 2018

"Digitaler Wandel - Einfluss und Auswirkungen auf die Arbeitsgestaltung" - dies war das Thema der diesjährigen Jahrestagung des REFA Baden-Württemberg am 16. Juni 2018 im SpOrt Stuttgart. Wilhelm Lumpp, Vorstandsvorsitzender des REFA BW, freute sich, eine gut besuchte Veranstaltung eröffnen zu können. In seinem Einführungsvortrag zum Status quo der Arbeitsgestaltung schlug er einen Bogen von den Anfängen über den aktuellen Stand bis hin zu den Anforderungen der Zukunft.

Unter dem Motto "Aus der Praxis - für die Praxis" standen die nun folgenden Erfahrungsberichte von Unternehmensvertretern zu Lösungsansätzen auf dem Weg zur Digitalisierung in ihren Unternehmen.

Horst Maywald, Senior Advisor und Indutrie 4.0-Beauftragter der ELABO GmbH, Crailsheim, präsentierte den "Ganzheitlichen Smart Industrie Ansatz" seines Unternehmens mit den vier Bausteinen

  • sichere, schnelle, performante Netze,
  • Industrie 4.0-fähige Hardware,
  • Industrie 4.0-fähige Software und
  • Wissensvermittlung.

Jan Kornau, Projekkoordinator bei E.G.O. in Oberderdingen zeigte in seiner Präsentation "Vom Papierprozess zum digitalen Prozess" drei Umsetzungsbeispiele bei E.G.O. auf dem Weg zur Digitalisierung auf:

  • automatische Temperaturkompensation bei Justierbädern,
  • die "digitale Arbeitsmappe" und
  • die "digitale Fehlersammelkarte".

Nach der Mittagspause, die zum regen Austausch genutzt wurde, standen die Ehrungen für langjährige Firmenmitgliedschaften an. Geehrt wurden für

  • 40 Jahre Mitgliedschaft: die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg,
  • 50 Jahre: die Bitzer Kühlmaschinen GmbH und die Recaro Automotive Seating GmbH,
  • 65 Jahre: die Sulzer Pumpen (Deutschland) GmbH und die Wieland-Werke AG.

Die Firmenvertreter betonten den Stellenwert der REFA-Methoden in ihren Unternehmen und ihre Verbundenheit mit dem REFA-Verband.

Zur anschließenden, von Johanna Höpker ebenso charmant wie kompetent moderierten Podiumsdiskussion fanden sich neben den Referenten des Vormittags als Hauptaktuere Jürgen Dörich von Südwestmetall und Dr. Raphael Menez von der IG-Metall ein. Es herrschte Einigkeit darüber, dass eine erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 nur in einem Miteinander von Unternehmen und Beschäftigten gelingen kann und dass Industrie 4.0 keineswegs eine "Revolution", sondern eine "Evolution" sei. Voraussetzung für die Digitaliserung der Prozesse seien jedoch stabile analoge Prozesse und hier hätten die meisten Unternehmen noch "ihre Hausaufgaben" zu machen. Dabei steht ihnen REFA mit seinem Know-how zur Seite.

"Highlight" der Tagung war der Auftritt von Dr.Oliver Tissot. Als "Lachverständiger und Wortakrobat", wie er sich selbst bezeichnet, verstand er es meisterhaft, die Beiträge des Tages auf hintersinnig-humorvolle Weise umzuinterpretieren und somit wie angekündigt einen "Blick auf das Thema aus anderer Perspektive" zu werfen.

Abschließend gab Wilhelm Lumpp einen kurzen Überblick über das REFA-Angebot zum Thema der Veranstaltung, darunter das topaktuelle Tagesseminar "REFA Check-up zum Digitalen Wandel" sowie die bewährten, den aktuellen Erfordernissen der Wirtschaft angepassten Ausbildungen zum REFA-Arbeitsorganisator (REFA-Grundausbildung), REFA-Techniker und REFA Industrial Engineer.

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Mitgliedern des REFA Baden-Württemberg stehen die Vortragsunterlagen im internen Bereich  zur Verfügung.

 

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